Waterbör Waldrestaurant


»Farbtupfer der Gastronomie«

Am 1. Juni 1982 übernahm der Gastronom Cornelius Wulle die »Waterbör«. Am Sonnabend gab er einen Empfang in dem Waltrestaurant für gut 60 Gäste. Oberbürgermeister Eberhard David nannte Wulle einen »Farbtupfer« und »Multiplikator in der Landschaft der Bielefelder Gastronomie«. David wie Wulle sind 1942 geboren und arbeiten über das 65. Lebensjahr hinaus. »Wir sind gute Vorbilder«, meinte der OB.
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Cornelius Wulle sagte er habe »Lustiges, Fröhliches, Interessantes, manchmal auch Dramatisches, aber vor allem Delikates in seinem Lokal erlebt«.
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NW, Montag, 4. Juni 2007

Geschichte der Waterbör

Bis in das 12. Jahrhundert hinein lässt sich die Geschichte der Waterbör, eines Quellschluchthofes gut zwei Kilometer jenseits der Brackweder Straße, zurückverfolgen. Schon früh sollen dort Wanderer Herberge gefunden haben. Verbürgt ist der Platz als Gasthof seit den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts. Schon 1333 wurde der Hof im Lehns-Verzeichnis der Abtei Herford aufgeführt. Im Jahr 1890 wurde der Hof für 90.000 Goldmarkvon der Familie von Spiegel erworben. 1926 wurde das Fachwerkgebäude als »Waldheim« an die innere Mission verpachtet und als Erholungsstätte und Jugendherberge für Jungmädchen-Freizeit genutzt. 1942 übernahmen die NS-Behörden die Gebäude, um dort eine Abteilung der der Geheimen Staatspolizei unterzubringen. 1944 wurde der Hof während eines Bombenangriffs schwer beschädigt. Am 12. Juli 1979 ging der Hof in Flammen auf: Die alte, 1820 errichtete Waterbör, wurde zerstört. Unter Aufsicht von Professor Josef Schepers wurde die neue Waterbör errichtet. Stein für Stein ,Balken für balken wurde unter Gesichtspunkten des Denkmalschutzes auf original Osning-Quader ein Hofgebäude aufgebaut, das auch für moderne gastronomische Ansprüche geeignet war. Dazu gehörte auch der Einbau einer Klimaanlage. Die Wiedereröffnung der Waterbör durch den Gastronomen Cornelius Wulle war dort ab 1975 das Ehepaar Damfeld Pächter. Es war Nachfolger der Wirte-Familie Emmermann.

NW, Freitag, 1. Juni 2007

Noch einmal Gas geben

Er zählt zu den Leuchttürmen der Bielefelder Gastronomie, sein Lokal ist eine kulinarische Oase in der Abgeschiedenheit der Südseite des Osning. Jetzt feiert der Besitzer der Waterbör, Cornelius Wulle, gemeinsam mit Mitarbeitern und Gästen ein Jubiläums-Event: 25 Jahre Waldrestaurant im Stadtbezirk Senne.
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Cornelius Wulle hat als Küchenchef Maßstäbe gesetzt. »Französische Küche mit westfälischen Einschlag«, charakterisiert er seine Philosophie. Dabei legt er besondere Akzente auf saisonale Waren und der Frische der Produkte. Ob Spargelsaison, Matjeszeit oder Wild – Cornelius Wulle ist aktuell.
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Die Waterbör bietet Ihren Gästen neben dem à-la-carte-Geschäft Platz für Familienfeiern, Jubiläen und Geschäftsessen. Dafür steht die Deele mit 50 Plätzen an eingedeckten Tischen sowie das Kaminzimmer mit 25 Personen bereit.

Wulle, Mitglied des Bielefelder Köche-Team »Die Fünf«, weiß, dass gutes essen auch die Basis für eine gute menschliche Kommunikation ist.
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Im Beisein seiner Frau Martina erklärt er. »Ich will in den kommenden Jahren noch einmal richtig Gas geben«.

NW, Freitag, 1. Juni 2007

Fotos der Jubiläums-Feierlichkeiten